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Ein Ausflug nach Köpenick …

… in die Altstadt Köpenick

Köpenick

Alt-Köpenick ist bekannt für seine einzigartige Insellage zwischen Spree und Dah-me, für sein Barock-Schloss und für den legendären Hauptmann.

Die abwechslungsreiche Geschichte Köpenicks spiegelt sich wider in den Bauten der Altstadt, die mit ihren mittelalterlichen Gassen, origineller Gastronomie und kleinen Läden zum Bummeln einlädt. Ob man edle Ledersachen sucht oder seltenen Whisky, ob man eine Brille braucht oder ein besonderes Duftöl, hier wird man fündig.

Alt-Köpenick

Die Palette reicht von Modeboutiquen, Friseur-Salons und Nagelstudio, Buch- und CD-Angeboten, Wolle und hochwertiger Bett- und Tisch-Wäsche bis hin zu Russischen Spezialitäten.

Nach dem Einkauf kann man sich in einem Restaurant oder Café erholen und den Blick aufs Wasser genießen. Mittwoch oder Samstag sollte auf jeden Fall um 11 Uhr das Straßentheater-Spektakel des Hauptmanns von Köpenick und seiner Garde eingeplant werden. Die Altstadt bildet auch das ganze Jahr über die Kulisse für größere und kleinere Events und Feste. Sehr beliebt sind der traditionsreiche “Köpenicker Sommer” und das neu kreierte “Jazz in Town”, die beide im Juni stattfinden.

… in das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick

Schloss Köpenick 


Neben dem Hauptsitz am Kulturforum Potsdamer Platz hat das Kunstgewerbemuseum im Mai 2004 Schloss Köpenick als zweiten Standort eröffnet.

Zum Museum wurde das 1677-89 im Barockstil erbaute Schloss erstmals 1963. Die Staatlichen Museen zu Berlin präsentierten hier die nach der Teilung Deutschlands im Ostteil verbliebenen Bestände des Kunstgewerbemuseums.

1994 begann die Grundinstandsetzung des Baus. Seit der Schließung 1998 werden die bedeutendsten Stücke – darunter das imposante Silberbuffet aus dem zerstörten Berliner Schloss – vorübergehend im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum am Potsdamer Platz ausgestellt.

Unter dem Aspekt „RaumKunst“ wird das neue Museumskonzept Möbel und Kunstgewerbe aus Renaissance, Barock und Rokoko präsentieren.

Der Begriff „RaumKunst“ umfasst alle Bereiche der Innenausstattung, die in früheren Zeiten als Wand- und Raumschmuck bürgerlicher und höfischer Wohnräume dienten: Tapisserien, Lackarbeiten, Wandpaneele, Ledertapeten, ein Kabinett mit barocken Kunstkammerschränken, Tafel-aufsätze, Porzellan und Silber. Auch die Deckengemälde und die von Graubündner Meistern geschaffenen Stuckdecken – insgesamt 29 – werden nach sorgfältiger Restaurierung in das neue Präsentationskonzept einbezogen.

Zu den Höhepunkten des Rundgangs werden vier bemerkenswert vollständige, begehbare Zimmergetäfel aus den eben genannten Epochen zählen, darunter die reich intarsierten Renaissance-Getäfel aus dem Schweizer Schloss Haldenstein und Schloss Höllrich, weiterhin das Silberbuffet aus dem Berliner Schloss und der wiederhergestellte so genannte Wappensaal.

Der barocke Dachstuhl ist ein technisches Denkmal von besonderem Rang. Das Untergeschoss mit Resten des mächtigen Nordost-Turms aus dem Vorgängerbau nimmt eine Abteilung zur Bau- und Siedlungsgeschichte der Schlossinsel auf.

Multimediale Erläuterungen zu Schlossgebäude und Sammlung, ein Lesekabinett und nicht zuletzt das idyllisch am Ufer gelegene Schlosscafé vervollständigen das umfassende Besucherangebot.

Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick

Schlossinsel  ∙  12557 Berlin

Öffnungszeiten:

Di bis Fr 10 – 18 Uhr und Sa bis So 11 – 18 Uhr